Der Vorsitzende der Internationalen Menschenrechtskommission
(IHCR), Dr. Muhammad Shahid Amin Khan, betonte, dass die Berichte über die
Ereignisse in Syrien in den westlichen und Golfmedien „unwahr“ sind. In einem
Interview mit Syrian Arab TV wies Amin Khan darauf hin, dass die Internationale
Menschenrechtskommission Terrorismus weltweit ohne Unterschied verurteilt. Er
fügte hinzu, dass die Terroristen in Syrien Geld und Waffen aus der Türkei,
Saudi-Arabien und Qatar erhalten und wies darauf hin, dass die sogenannte „Freie
Armee“ nur eine Gruppe von Terroristen ist. Er sagte, Syrien sei Opfer des
gleichen Terrorismus, wie er Pakistan und andere Länder getroffen habe, denn
al-Qaida, die in Afghanistan gegen die US-Besatzung gekämpft hat, ist jetzt
auch in Syrien präsent. Der IHRC-Chef verurteilte scharf die Politik Qatars und
der Türkei, die darauf ausgerichtet ist, Terroristen zu finanzieren, um
islamische Länder zu destabilisieren. Er apellierte an alle Seiten in Syrien,
in Dialog zu treten und eine friedliche Lösung der Krise entsprechend der Genfer
Erklärung zu finden. Außerdem rief er
die Opposition auf, ihren Kurs der Unterstützung des Terrorismus zu ändern und
aufzuhören, bloße Werkzeuge in den Händen anderer Länder zu sein. Dr. Amin Khan
gab an, dass die IHRC im Februar im Libanon eine internationale Konferenz zur
Lösung der Krise abhalten wird. Dazu werden Staats- und Regierungschefs und Vorsitzende
internationaler Organisationen eingeladen werden.
Quelle: SANA
(Anmerkung:
Da in Deutschland die Internet-Seite von SANA seit der angeblichen
Abschaltung des Internets in Syrien blockiert wird und systematisch nach
jeder Erwähnung alternativer Internetseiten auch diese dem Zugriff
entzogen werden, wird hier in nächster Zeit bei einigen Meldungen kann
Direktlink mehr bekannt gegeben werden. Die entsprechenden Seiten werden
aber weiterhin gesichert und archiviert.)
Mittwoch, 2. Januar 2013
Dienstag, 1. Januar 2013
Sein Spitzname, Abi Al-Shanakil, wurde ihm gegeben, weil er es genoss, Christen, gegenüber der Regierung positiv eingestellte Sunniten und Alawiten an Metzger-Haken aufzuhängen. - Nachrichten direkt an SyrPer:
In Zabadani, nahe der libanesischen Grenze, legte die
syrische Armee einen Hinterhalt für die Ratten, die sich außerhalb der Stadt
gesammelt hatten, und tötete 8 von ihnen. Sie wurden identifiziert als:
Dawood Mustafa Suleiman
Muhammad Ahmad Dawalibi
Sari Ahmad Khalayleh (ein Jordanier)
Rida Sa'id Kourani (Nicht- Syrer)
Jamil Khodr Bustani
Sadreddine Mousa Ammash (ein Jordanier)
Ramzi Jalal Abrash (ein Libanese)
Khitam Al-Mawla (ein Libanese)
Muhammad Ahmad Dawalibi
Sari Ahmad Khalayleh (ein Jordanier)
Rida Sa'id Kourani (Nicht- Syrer)
Jamil Khodr Bustani
Sadreddine Mousa Ammash (ein Jordanier)
Ramzi Jalal Abrash (ein Libanese)
Khitam Al-Mawla (ein Libanese)
In Bezug auf Daraya kann SyrPer den Tod folgender lokaler
Nagetiere durch eine überwältigende Operation von Infanterie und Militär bestätigen:
Muhammad Rashid
Muhammad Al-Houri
Assem Al-Souqi
Muhammad Rajab
Wissam Al-Farkh
Tariq Ma'touq
Abdul-Qadir Sourani
Rashid Al-Husseini
Izzat Yahya
Ayman Ashour
Muhammad Al-Houri
Assem Al-Souqi
Muhammad Rajab
Wissam Al-Farkh
Tariq Ma'touq
Abdul-Qadir Sourani
Rashid Al-Husseini
Izzat Yahya
Ayman Ashour
In Daraya beschlagnahmten die Soldaten auch eine
LKW-Ladung voller Waffen. Sie umfasste drei große Kisten AK47 und Munition.
Westlich von Daraya, im Umland, demontierten Pioniere 15
IEDs, jede mit einer Sprengkapazität zwischen 30 und 70 kg C4.
In Dhiyaabiyya tötete eine Einheit des Ersten Armee-Corps
4 Ratten, als sie versuchten zu fliehen. Sie wurden identifiziert als:
Idris Mahmoud
Muhammad Jamal Atif
Ra'ad Al-Nashif
Saber Ali Al-Hassan (ein Libanese)
Muhammad Jamal Atif
Ra'ad Al-Nashif
Saber Ali Al-Hassan (ein Libanese)
Bei der gleichen Operation stellte unsere Armee drei
Flak-Maschinengewehre und zwei schwere Maschinengewehre sicher (SANA). In Baabeela,
einer ländlichen Gegend, wurde ein Rattenführer in die Hölle geschickt:
Fayez Ahmad Sa'ad (a/k/a Abu Hamza)
und Imadeddine Najib
und Imadeddine Najib
In al-Hujjeira wurde folgendes Ungeziefer in die Hölle
geschickt:
Rushdi Al-Turk (ein Palästinenser)
Ahmad Dallah
Ahmad Dallah
SANA berichtet auch, dass der Rattenführer der
fantasievoll als „Golan-Märtyrer“ bezeichneten Terrorgruppe ebenfalls in die
Hölle geschickt wurde. Seinen Namen werden wir in Kürze erhalten.
In den Bauernhöfen von Douma dezimierte unsere Armee eine
Brigade von Mist-Ratten. Dabei handelt es sich um:
Muhammad Al-Khawli
Usama Al-Tallawi
Muhammad Al-Khawari
Usama Al-Tallawi
Muhammad Al-Khawari
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Homs: eine Szenerie spektakulärer Operationen: In Deir
Ba'albah wurden folgende Nagetiere beseitigt:
Ayham Abdel-Sattar
Khuwaylid Ghatafan (ein Saudi)
Khuwaylid Ghatafan (ein Saudi)
Außerdem beschlagnahmte die syrische Armee folgende
Ausrüstung: 43 Mörsergranaten, 465 Einheiten Munition für Dushkas, 1085 PKT Maschinengewehre,
7 Granaten, 5 TGB Bomben, 6 RPG Raketenwerfer, 125 Einheiten Munition für
14,5mm Maschinengewehre, Kommunikationsausrüstung, Drogen.
Wir wollen erwähnen, dass unsere Armee eine Szene
unsagbaren Schreckens in Deir Ba´albah entdeckte, als es um ein weiteres
Massaker an Zivilisten ging. Die Beweise mehren sich, dass saudische Ratten
mehr in diese Art von Gräueltaten verwickelt sind, als jede andere
identifizierbare Gruppe.
In der Stadt al-Hissyeh inhaftierte unsere Armee folgende
Personen, was auch von SANA bestätigt wurde:
Khalid Al-Hassan Al-Jal'out (a/k/a Abi Al-Shanaakil).
Sein Spitzname, Abi Al-Shanakil, wurde ihm gegeben, weil er es genoss,
Christen, gegenüber der Regierung positiv eingestellte Sunniten und Alawiten an
Metzger-Haken aufzuhängen. Dieser Mörder darf der Gerechtigkeit nicht
entkommen. Andere Mitglieder dieses Skarabäen-Nestes, die sich selbst "Ahrar
Al-Hissya" nannten und sich ergaben, waren:
Ibrahim Al-Homsi
Sanad Marwan Al-Ruwaili (ein Iraker)
Muhammad Deeb
Hayyan Al-Ali
Mustafa Deeb
Sanad Marwan Al-Ruwaili (ein Iraker)
Muhammad Deeb
Hayyan Al-Ali
Mustafa Deeb
Die syrischen Armeepioniere zerstörten die Mörser dieser
Gruppen und vor Ort hergestellten Raketenplattformen mit 4 Raketen, die alle
einen Hamas-Aufdruck aufwiesen.
In al-Naasiriyya, in der Nähe der Stadt Taldo, stürmte
die syrische Armee eine Konzentration von Nagetieren und tötete folgende:
Farouq Al-Bakkour
Jihad Salim Uthman
Hassan Shindbiyyeh
Majid Al-Youssuf
Jihad Salim Uthman
Hassan Shindbiyyeh
Majid Al-Youssuf
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Hama: In al-Mubaarakaat wurde folgender Müll von der Erde
entfernt:
Khalid Ahmad Al-Kulayb
Khalid Mahmoud Al-Khalid
Wir freuen uns, einen Bericht von SANA wiederholen zu
können, dass die Einwohner von al-Mawrik in ihre Häuser zurückkehren und Umbau-
und Renovierungsarbeiten beginnen.
------------
Aleppo: In Azzaz, Al-Sufayra, Hanano, Khan Touman, Karasi
und am Saadallah-Al-Jabiri-Platz tötete unsere Armee gestern eine Rekordzahl
von Ratten. Wael und Monzer schickten beide sehr lange Listen. Ich werde nicht
das gesamte Inventar der Nagetiere hier abdrucken. Nur einige der ausländischen
Mörder werde ich auflisten um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, was die
NATO, Saudi Arabien, die Türkei und Qatar in den Versuch investiert haben, sich
dem Willen des Syrischen Volkes zu widersetzen: Die Gesamtzahl des gestern in
der Provinz Aleppo getöteten Ungeziefers beträgt 332:
Gholam Ali Zaher Kash (Pakistani)
Saati' Farid Matrouh (Ägypter)
Mamdouh Ilayyan (Ägypter)
Eid Al-Batsh (Palästinenser)
Keirettine Zamilov (Tschetschene?)
Mohamad Warid Ismail (Pakistani)
Murat Hacen Talatoglu (Türke)
Fouat Ahmet Inalcik (Türke)
Orhan Elmaz Ramazan (Türke)
Ala'eddine Rahman Mohamad (aus Bangladesh)
Salih Al-Ghamidi (Saudi)
Said Burhan Al-Dana (Libanese)
Muhammad Khalid "Abu-Alwailaat"Al-Fahlawi (Ägypter)
Mehmet Gokilgin (Türke)
Saati' Farid Matrouh (Ägypter)
Mamdouh Ilayyan (Ägypter)
Eid Al-Batsh (Palästinenser)
Keirettine Zamilov (Tschetschene?)
Mohamad Warid Ismail (Pakistani)
Murat Hacen Talatoglu (Türke)
Fouat Ahmet Inalcik (Türke)
Orhan Elmaz Ramazan (Türke)
Ala'eddine Rahman Mohamad (aus Bangladesh)
Salih Al-Ghamidi (Saudi)
Said Burhan Al-Dana (Libanese)
Muhammad Khalid "Abu-Alwailaat"Al-Fahlawi (Ägypter)
Mehmet Gokilgin (Türke)
Und die Liste geht weiter.
Quelle: http://syrianperspective.blogspot.de/
Syrisches Tagebuch
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=0KVHrORJgUg&feature=player_embedded
Ist der Sprecher des syrischen Außenministeriums übergelaufen?
"Der Sprecher des syrischen Außenministeriums, Dschihad Makdessi, ist NICHT übergelaufen.
Makdessi hat eine dreimonatige Auszeit genommen, da die Terroristen der
"Freien Syrischen Armee" sein Haus in Damaskus bombardiert haben und
dabei sind seine Eltern gestorben.
Der Verlust ist so groß,
dass er einfach nicht mehr die Kraft hatte weiter zu machen, er hat Dr.
Bashar Al Assad drum gebeten ihn zu entlassen und Dr. Bashar Al Assad,
meinte er soll sich die Zeit nehmen soll."
Quelle: http://www.facebook.com/mklostermayr/posts/326992907414134
Mitglieder des "Obersten Militärrates" der FSA verhaftet
"Eine kurze Nachricht zum Ende des Jahres: noch gestern tauchte an
verschiedenen Stellen des russischsprachigen Internet die Meldung auf,
der ehemalige Brigadegeneral Mustafa al-Sheikh sei in Daraya dingfest gemacht worden. Soeben wird das von ANNA-News bestätigt.
Zusammen mit al-Sheikh sind auch weitere Mitglieder des sog. "Obersten
Militärrats" der FSA verhaftet worden. Sie alle sollen sich derzeit in
Verwahrung bei der militärischen Spionageabwehr befinden. Mal sehen, ob
und wann noch "offiziellere" Bestätigungen dieser Meldung kommen."
"Syrische Armee kontrolliert alle größeren Städte"
"Hier ist ein Artikel von Patrick Cockburn, ein Sympathisant der
Rebellen, der aber nicht völlig die Augen vor der Wirklichkeit
verschließt, dem nichtsdestoweniger der volle Durchblick fehlt.
Insgeheim wünscht er den Rebellen noch "eine kräftige Transfusion aus
Geld und Waffen", wovon sie schon mehr als genug erhalten haben.
Außerdem hält er an der Mär fest, dass es sich um einen reinen
Bürgerkrieg handelt - also Syrer gegen Syrer - und nicht um eine
regelrechte ausländische Invasion durch westliche Stellvertreter in
Gestalt von moslemischen Fundamentalisten aus der ganzen Welt.
Dschihadisten erwähnt er ganz am Ende in einem undurchsichtigen
Nebensatz: "wie im Irak ist Syrien zu einem Magneten für Dschihadisten
geworden". Er vergisst nur zu sagen, dass der Magnet aus den Dollars der
Amis und Saudis und Kataris bestand. Er vergisst auch zu sagen, dass
sowohl in Saddam Husseins als auch in Assads Regierung außer Alawiten
auch Sunniten, Christen, Drusen, Kurden saßen und sitzen.
Und natürlich vergisst er auch zu sagen, welch verhängnisvolle Rolle -
praktisch eine Kriegserklärung - die von den USA auferlegten
Sanktionen spielen, die allein die Bevölkerung treffen, die man doch
verbal so ins Herz geschlossen hat. Auch die englischen, französischen,
amerikanisch/israelischen und türkischen Spezialagenten nennt Cockburn
natürlich nicht. Obwohl Syriens Regierung schon mehrfach welche gefangen
genommen und sogar im Fernsehen präsentiert hat. Das muss man doch
nebenan in Beirut als "renommierter" Journalist einfach mitbekommen
haben oder? Aber er schweigt, wie die große Mehrheit seiner Kollegen.
Und dann: "die Krise hat die USA gegen den Iran gestellt'. Da stehen
einem doch die Haare zu Berge. Und das, obwohl der Iran seit einem
halben Jahrhundert und länger vom Westen geplündert und schikaniert
wird!
Der ehrenwerte Herr Cockburn könnte sich doch mal fragen, was
geschehen wäre, wenn die Hunderttausende von Jugendlichen, die vor
nicht zu langer Zeit wütend in London demonstriert haben, von einer
wohlbekannten Macht mit Handfeuerwaffen, Granaten, Panzern, Stingers etc
ausgerüstet worden wären. Und wenn sie zudem von einigen zehntausend
bis an die Zähne bewaffneten Gangstern verstärkt worden wären. Aber
vielleicht reicht Cockburns Vorstellungsvermögen dafür nicht aus.
Patrick Cockburn30. Dezember 2012
„Schäm dich! - Schande über den Independent!“ tönte die Stimme eines syrischen Intellektuellen aus dem Hörer eine halbe Stunde, nachdem ich aus Damaskus nach Beirut zurückgekehrt war. Er war so unzusammenhängend in seiner Wut, dass es schwierig war zu erfahren, worin seine Vorwürfe bestanden, aber es schien, dass es meine Sünde war, in Damaskus gewesen zu sein und mit Mitgliedern der syrischen Regierung gesprochen hatte und zu dem Ergebnis gekommen war, dass die Regierung nicht so bald stürzen würde.
Der Unterschied der Auffassungen inner- und außerhalb Syriens kann zum Teil in der Weise erklärt werden, wie internationale und lokale Medien den Krieg beschreiben. Es gibt wenig ausländische Journalisten in Damaskus, weil es schwierig ist, ein Visum zu bekommen. Im Gegensatz dazu haben die Rebellen eine supermoderne Medienapparat zur Verfügung – zum größten Teil auch im Ausland – der unmittelbar Details über jeden Vorfall liefert, die oft auf spannenden, wenn auch selektiven, Filmberichten von YouTube beruhen. Verständlicherweise ist die Version der Rebellen von Ereignissen stark gefärbt und dämonisiert die syrische Regierung. Überraschend ist die Bereitschaft der internationalen Medien, die vor allem in Beirut, aber auch in London und New York sitzen, mit so wenig Skepsis das hochzuwürgen, was im wesentlichen gut gemachte Propaganda ist. Es ist so, wie wenn vor den US-Wahlen im November ausländische Journalisten keine Einreisevisen in die USA bekommen und stattdessen für Informationen auf die Republikaner und deren Aktivisten in Mexiko und Kanada vertraut hätten.
Es stimmt, dass man in Damaskus das Grollen der Artillerie hört, aber die Stadt ist nicht belagert. Die Straßen nordwärts nach Homs und südwärts nach Daraa sind offen, ebenso wie die Straße nach Beirut. Wenn die Rebellen einen Distrikt erobern, wird er von der Regierungsartillerie beschossen, wodurch einige getötet und andere zur Flucht gezwungen werden. Für jene, die in unversehrten Vierteln von Damaskus wohnen, gibt es die ständig wachsende Furcht vor dem, was die Zukunft birgt, in Verbindung mit den zunehmenden Schwierigkeiten im täglichen Leben, wegen der ständigen Stromunterbrechungen und dem Mangel an Brot und Kochgas.
Die Rebellen haben ein paar Erfolge erzielt, aber insgesamt gesehen, stehen die Syrer einer politischen und militärische Pattsituation gegenüber. Die Angriffe der Rebellen auf Aleppo und Damaskus sind gescheitert, nur auf dem Lande um Hama, Idlib und Aleppo herum haben sie geringe Erfolge erzielt. Die Revolution hat sich in einen Bürgerkrieg verwandelt. Die Erhebung von Syrern gegen einen grausamen Polizeistaat im März 2011 sieht für Alawiten, Christen, Drusen und andere Minoritäten wie eine sektiererische Kampagne aus, die ihre Beseitigung zum Ziel hat. Sie sehen die Bilder auf YouTube, wie Alawiten-Offiziere rituell enthauptet werden und fragen sich, welches Schicksal sie erwartet, wenn al-Assad besiegt wird. Obendrein gibt es einfach die Furcht vor Anarchie seitens der städtischen Mittelklasse, die gesehen hat, wie Aleppo verwüstet wurde und die glaubt, dass mit Damaskus das gleiche geschehen wird. Als ich Anfang des Monats nach Damaskus kam und einen Freund fragte, wie die Stimmung wäre, sagte er: „15 % für die Regierung, 15 % dagegen und 70 % wollen, dass der Krieg zu Ende geht, bevor wir alle ruiniert sind.“
Kann die gegenwärtige Pattsituation gelöst werden? Das sieht nicht so aus, es sei denn, die Rebellen erhalten eine massive Transfusion von Geld, Training und Waffen, aber das würde trotzdem keine unmittelbare Wirkung haben. Andererseits haben Washington und London seit langem auf eine Spaltung in der syrischen Führung gehofft, aber das ist nicht geschehen. Selbst eine Reihe von Überläufern in den vergangenen Wochen, was stark aufgebauscht wurde, kamen nicht aus dem Zentrum der Macht.
Die Furien des Bürgerkrieges werden immer wütender. Der Krieg hat schon lange das Stadium erreicht, was wir in Nord-Irland „die Politik der letzten Gräuel“ zu nennen pflegten, wo zu viel Blut vergossen wurde, als dass Verhandlungen und Kompromisse möglich waren. Die Politik der USA und ihrer Alliierten ist immer bizarrer. Einerseits erkennen sie die oppositionelle Nationale Koalition als die legitime Regierung Syriens an, aber andererseits bezeichnen sie deren effektivste Kampftruppe – die al-Nusra Front – als eine „Terroristen-Organisation“, die mit der Al Qaida verknüpft ist. Wie im Irak 2003 ist Syrien zu einem Magneten für Dschihadisten geworden aus der ganzen moslemischen Welt.
Washington zeigt immer weniger Enthousiasmus für einen vollen Sieg der Rebellen, der die Dschihadisten stärken und die Regierungsmaschine des syrischen Staates zerstören würde. Ein Problem für Syrien in dieser Krise ist, dass so viele Konflikte in einem zusammenlaufen. Säkulare Unterstützer des Aufstands heben hervor, dass es um „das Volk gegen das Regime“ geht. Sie spielen das Sektierertum herunter und sagen, dass es von der Regierung übertrieben und manipuliert würde. Aber Sektierertum und Demokratie sind in Syrien miteinander verknüpft, wie es auch im Irak war. Im Irak bedeutete eine saubere Wahl eine Shiiten-Mehrheit, die die Sunni-Mehrheit ersetzt. In Syrien würde es bedeuten, dass die 70 % der Bevölkerung, die Sunni sind, die Alawiten und ihre Alliierten ersetzen. In beiden Ländern hatte – oder wird haben - eine demokratische Veränderung explosive sektiererische Folgen, weil eine Mehrheitsregierung eine Veränderung der Machtverhältnisse bedeutet.
Die syrische Krise wird außerdem kompliziert und verschlimmert, weil sie im Zentrum von zwei seit langem andauernden regionalen Kämpfen steht. Zum einen die zunehmende Konfrontation zwischen Sunnis und Shiiten in der moslemischen Welt und zweitens, weil der Konflikt die USA, Israel, Saudiarabien und ihre Alliierten gegen den Iran und seine wenigen Freunde gestellt hat. Es ist schwierig zu sehen, wie die gegenwärtige Pattsituation gelöst werden kann. Damaskus, Aleppo und Homs sehen immer mehr wie Beirut im 15-jährigen Bürgerkrieg aus. Teile dieser Städte führen ein normales Leben, während ein paar Viertel weiter Heckenschützen in Gebäuden sitzen, die von Artillerie-Feuer zerlöchert sind. Keine Seite hat die Stärke, den anderen Schachmatt zu setzen. Warlords (Kriegsherren), kleine und große, werden die wahren Herrscher des Landes. In Aleppo, das Kommerz-Herz Syriens, ist die Hauptbeschäftigung der Rebellen das Plündern. Die Militarisierung des Aufstandes zerstört das ursprünglich demokratische Ziel. Ausgenommen eine regelrechte ausländische Invasion, ist eine Beilegung auf dem Weg der Verhandlung unausweichlich, obwohl bis dahin noch viel Zeit vergehen kann."
Quelle: http://einarschlereth.blogspot.de/2013/01/syrische-armee-kontrolliert-alle.html
Fortsetzung des Anti-Terror-Kampfes in Provinz Aleppo
Die
Streitkräfte zerstörten mehrere Terroristenverstecke in der Provinz Aleppo und
eliminierten die Terroristen in ihnen. Duzende Verstecke wurden in Izaz,
al-Sfeira, Khan Touman, Karasi und anderen Gebieten der Provinz Aleppo
vernichtet. Mehrere Mitglieder von Terrorgruppen wurden auch in der Stadt Aleppo
eliminiert
Quelle: SANA
(Anmerkung: Da im Westen die Internet-Seite von SANA seit der angeblichen Abschaltung des Internets in Syrien blockiert wird und systematisch nach jeder Erwähnung alternativer Internetseiten auch diese dem Zugriff entzogen werden, wird hier in nächster Zeit bei einigen Meldungen kann Direktlink mehr bekannt gegeben werden. Die entsprechenden Seiten werden aber weiterhin gesichert und archiviert.)
Quelle: SANA
(Anmerkung: Da im Westen die Internet-Seite von SANA seit der angeblichen Abschaltung des Internets in Syrien blockiert wird und systematisch nach jeder Erwähnung alternativer Internetseiten auch diese dem Zugriff entzogen werden, wird hier in nächster Zeit bei einigen Meldungen kann Direktlink mehr bekannt gegeben werden. Die entsprechenden Seiten werden aber weiterhin gesichert und archiviert.)
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