Sonntag, 5. Januar 2014

Israel behandelt syrische Terroristen in Krankenhäusern


Die israelischen Besatzungstruppen haben am Samstag vier verwundete Mitglieder der bewaffneten Terrorgruppen in Syrien in Krankenhäuser in den besetzten palästinensischen Gebieten zur Behandlung gebracht. Die israelische Webseite Walla teilte mit, dass vier verwundete syrische Terroristen in das Poriya-Krankenhaus in Tiberias gebracht worden seien. Einer von ihnen sei schwer verwundet. Die Webseite fügte hinzu, dass zwei der Terroristen später in das Rambam-Krankenhaus in Haifa verlegt worden seien, um dort ihre Behandlung fortzusetzen. Das Poria-Krankenhaus habe seit Beginn der Krise in Syrien 30 verwundete Terroristen behandelt. Das Rambam-Krankenhaus gilt als das wichtigste und modernste Krankenhaus in den besetzten Gebieten. Dies zeigt, wie stark die israelische Regierung die Terroristen in Syrien unterstützt. 

Quelle:  http://sana.sy/eng/22/2014/01/05/520792.htm

"Rebellen sprengen Gasleitungen in Syrien"

"Aufständische in Syrien haben Gasleitungen in einem Vorort von Damaskus sowie nahe der umkämpften Stadt Homs in die Luft gesprengt.
Nach Angaben von Bewohnern fiel deshalb in der syrischen Hauptstadt am Freitag der Strom aus. Die Elektrizitätsversorgung in Damaskus sei am Samstag wiederhergestellt worden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Sana den syrischen Minister für Stromwirtschaft, Emad Chamis.
Die von den Sprengungen entfachten Brände waren in der Nacht über weite Distanzen mit freiem Auge zu sehen, wie Augenzeugen berichteten. Die Öl- und Gasleitungen sind in dem seit 2011 schwelenden Bürgerkrieg ein häufiges Angriffsziel der Aufständischen."

"Herkunft der in Syrien entführten „Ärzte ohne Grenzen“-Volontäre klar"

"Die fünf in Syrien entführten Volontäre der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ kommen Medienberichten zufolge aus Belgien, der Schweiz, Schweden, Dänemark und Peru. Sie wurden von Unbekannten in ihrem syrischen Sitz überfallen und als Geiseln genommen.
Als Ursache sei die Rivalität zwischen Kämpfergruppierungen nicht auszuschließen.
Die „Ärzte ohne Grenzen“ überqueren die Grenze in der Regel illegal und bauen Spitale auf dem Gelände der oppositionellen Syrischen Freiheitsarmee auf, gegen die die Rebellen des „Islamischen Staates im Irak und der Levante“ kämpfen. Sie sollen hinter dem Überfall stehen."

"Fünf Mitglieder von „Ärzte ohne Grenzen“ in Syrien entführt"

"Fünf Freiwillige der internationalen Organisation „Ärzte ohne Grenzen" sind in Nordsyrien als Geiseln genommen worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Latakia.
„Sie alle wurden am Donnerstagabend für ein Verhör abgeführt, und bisher ist nichts über ihr Schicksal bekannt", stellte einer der Mitarbeiter der humanitären Organisation fest. Es wird angenommen, dass die Ärzte von Kämpfern der extremistischen Gruppe „Islamischer Staat des Iraks und der Levante", die mit al-Qaida verbunden ist, verschleppt wurden.
„Ärzte ohne Grenzen“ fungieren unter der Schirmherrschaft der sogenannten Syrischen freien Armee und dringen in das Land illegal ein."

"Showdown der Rebellen in Syrien"

"In Syrien ist ein neuer Krieg ausgebrochen. Die gemäßigten Rebellen machen Jagd auf Dschihadisten. Die Al-Kaida-nahen Kämpfer wollen einen Gottesstaat errichten, stoßen jedoch auf Widerstand.
Mehrere syrische Rebellengruppen haben eine Offensive gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL) begonnen, die seit geraumer Zeit besonders aktiv in dem Bürgerkriegsland ist. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete am Samstag, seit dem Vortag seien in der Provinz Idlib mindestens 36 ISIL-Kämpfer von rivalisierenden Rebellen getötet und hundert weitere gefangen genommen worden.
Seit Freitag wurden aus mehreren Teilen des Landes heftige Kämpfe zwischen der Al-Kaida-nahen ISIL und moderateren Rebellen gemeldet. Die oppositionelle Syrische Nationale Koalition äußerte ihre "volle Unterstützung" für das Vorgehen gegen die Dschihadisten, denen sie "Verrat an der Revolution" vorwarf. Zugleich forderte sie die westlichen Staaten auf, die gemäßigte Freie Syrische Armee (FSA) stärker zu unterstützen.
Mitte Dezember hatten London und Washington ihre Militärhilfe für die Rebellen ausgesetzt, damit die Waffen nicht in die Hände der ISIL fallen. Zuvor hatten Dschihadisten an einem Grenzübergang zur Türkei mehrere Waffenlager der FSA erobert.

Auch in der Bevölkerung verhasst

Die Dschihadisten, von denen viele aus dem Irak und anderen Ländern stammen, waren bei den anderen Aufständischen zunächst willkommen, da sie gut organisiert, gut bewaffnet und kampferfahren sind. Inzwischen werfen zahlreiche Rebellen den Dschihadisten aber vor, in den Gebieten unter ihrer Kontrolle ein Regime des Terrors zu errichten und rivalisierende Rebellen und Aktivisten zu verfolgen.
Große Teile der Bevölkerung lehnen die strenge Auslegung der islamischen Gesetze der Scharia durch die ISIL ab. In den Augen vieler Aufständischer, darunter auch vieler Islamisten, schaden die Dschihadisten ihrer Sache und spielen dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad in die Hände, der seit Anbeginn den Aufstand als Verschwörung ausländischer Terroristen darzustellen sucht.
Manche gehen sogar soweit, den ISIL-Kämpfern vorzuwerfen, gemeinsame Sache mit Assad zu machen. So verweisen sie etwa darauf, dass das ISIL-Hauptquartier in der Stadt Rakka bisher von der Armee weitgehend verschont wurde."

Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/4075198/showdown-der-rebellen-in-syrien.html

"Syrischer Nationalrat lehnt Friedenskonferenz definitiv ab"

"Der Syrische Nationalrat (SNC), eine der größten Oppositionsgruppen in dem Bürgerkriegsland, hat seine Teilnahme an der geplanten internationalen Friedenskonferenz in der Schweiz einem Fernsehbericht zufolge endgültig abgelehnt.
Die SNC-Führung habe am Freitag bei einem Treffen in Istanbul beschlossen, keine Vertreter nach Montreux zu schicken, berichtet der TV-Sender Sky News Arabia. Davor hatte der SNC als Vorbedingung den Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gefordert.
Die Konferenz, die Wege für eine Beilegung des seit mehr als zweieinhalb Jahren andauernden Syrien-Krieges aufzeigen soll, wurde bereits mehrmals verschoben, weil die zersplitterte syrische Opposition uneins über ihre Teilnahme ist.
Ende November versprach die Nationale Koalition, das größte Bündnis der syrischen Opposition, eine einheitliche Delegation für die bevorstehende Syrien-Konferenz aufzustellen. Die endgültige Entscheidung soll während einer Sitzung der Koalition am 5. und 6. Januar fallen. Der SNC, der zur Nationalen Koalition gehört, hat bereits einen Austritt angedroht.
Die erste Friedenskonferenz für Syrien hatte am 30. Juni 2012 in Genf stattgefunden und unter anderem die Bildung einer Übergangsregierung in dem Bürgerkriegsland empfohlen. Die syrische Regierung um Präsident Baschar al-Assad will ohne Vorbedingungen an der neuen Konferenz teilnehmen.
In Syrien dauern seit März 2011 Kämpfe zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern an. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten bereits mehr als 100.000 Menschen, darunter 7.000 Kinder, getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der syrischen Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen."

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140104/267591808.html

"Rebellen wollten Waffen anstatt humanitärer Hilfe nach Syrien schmuggeln"

"Türkische Grenzsoldaten haben Anhänger der syrischen Rebellen am Waffenschmuggel nach Syrien gehindert. Am Grenzpunkt Kırıkhan hielten sie einen Transporter an, der laut Dokumenten humanitäre Hilfe für die syrische Bevölkerung lieferte. Anstatt Lebens- und Arzneimitteln befanden sich im Wagen jedoch verschiedene Waffenarten, Ausrüstung und Munition.
Die islamische Wohltätigkeitsgesellschaft, die die angebliche humanitäre Hilfe entsandte, dementiert ihre Mitschuld am Vorfall. Bei der Polizeiermittlung sind bereits zwei Türken und ein Syrier festgenommen worden."