Sonntag, 31. März 2013

"Rebellen sollen Gräueltaten in Aleppo begangen haben"

"Nach tagelangen Kämpfen haben syrische Rebellen nach Angaben von Aktivisten zumindest Teile eines strategisch wichtigen Stadtviertels von Aleppo eingenommen. Das Medien-Center Aleppo und der in der nordsyrischen Stadt ansässige Aktivist Mohammed Saeed erklärten, die Aufständischen hätten das überwiegend kurdische Viertel Scheik Maksud am Freitagabend vollständig unter ihre Kontrolle gebracht.
Das Syrische Beobachterzentrum für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien erklärte allerdings, die Rebellen hätten nur den östlichen Teil des Viertels erobert. Nach diesen Angaben wurde dort auch am Samstag heftig gekämpft.
Das Beobachterzentrum berichtete zudem, die Aufständischen hätten einen mit der Regierung sympathisierenden sunnitischen Geistlichen gefangen, getötet und seien mit seiner Leiche durch die Straßen des Viertels gezogen.

Der staatliche Fernsehsender Al-Ichbarija identifizierte den Geistlichen als Hassan Seifeddine. Dem Fernsehbericht zufolge wurde der Mann enthauptet. Sein Kopf sei auf dem Minarett der Al-Assan Moschee platziert worden, von wo aus er früher gebetet habe.
In der Türkei hingegen wachsen unterdessen die Spannungen zwischen den lokalen Behörden und syrischen Flüchtlingen. Ein Sprecher des oppositionellen Syrischen Nationalrates (SNC) im Grenzgebiet der Provinz Sanliurfa bestätigte am Samstag die Abschiebung von 130 Flüchtlingen aus dem Lager Suleiman Shah in der vergangenen Woche.
Nach einer Intervention des SNC sollen die lokalen Behörden der Provinz zugesagt haben, einige Flüchtlinge, „die in dem Lager Probleme gemacht hatten und anschließend freiwillig das Land verlassen hatten“, wieder aufzunehmen. Die türkische Regierung hatte bestritten, dass die Syrer abgeschoben worden waren. Die Vereinten Nationen wollen den Vorfall untersuchen.

Die Türkei hat rund 200 000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. In den Lagern gab es schon mehrfach Ausschreitungen.
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Rudolf Seiters, forderte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) mehr internationale Hilfen. „Die Lage ist wirklich dramatisch“, sagte Seiters. Das DRK werde in den kommenden Wochen 30 000 Menschen mit Lebensmittelrationen für etwa fünf Monate versorgen.
Türkische Medien berichteten über einen Waffenfund in einem Dorf in der Nähe der Grenze zu Syrien. Die mehr als 5000 Schusswaffen, die im Bezirk Akcakale entdeckt wurden, sollen für die Rebellen in Syrien bestimmt gewesen sein."

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/international/buergerkrieg-in-syrien-rebellen-sollen-graeueltaten-in-aleppo-begangen-haben/8003910.html

Samstag, 30. März 2013

nicht-syrischer Heckenschütze in Hama getötet


Eine Einheit der Streitkräfte wandte sich gegen eine bewaffnete Terrorgruppe in Joub al-Ahmar in der Provinz Hama. Die meisten Mitglieder der Gruppe wurden dabei getötet oder verwundet. Die Gruppe hatte zuvor die Dörfer  Sukari und al-Abbas angegriffen und versucht, das Gebiet  Qumat al-Nabi Younes in der Provinz Lattakia anzugreifen. Fünf nicht-syrische Heckenschützen wurden unter den getöteten Terroristen identifiziert, drei mit Maschinengewehren versehene Fahrzeuge wurden zerstört. Auch im Gebiet Zour al-Hasya im nördlichen Teil der Provinz Hama kam es zu Kämpfen mit einer bewaffneten Terrorgruppe, deren Mitglieder fast alle eliminiert wurden. Auch eine Raketenabschussrampe wurde bei der Operation zerstört. In der Nähe des  Hilfaya-Krankenhauses wurden ebenfalls viele Mitglieder einer Terrorgruppe getötet, darunter deren Anführer Abu Abdo.     

Quelle: http://sana.sy/eng/337/2013/03/29/474982.htm

Nicht-Syrer in Lattakia getötet


Eine Armee-Einheit führte eine Operation gegen eine zur Jabhat al-Nusra gehörende bewaffnete Terrorgruppe im Dorf al-Marouniat bei Kinsabba in der Provinz Lattakia aus. Mehrere Mitglieder der Gruppe wurden getötet oder verwundet.   Omar al-Masri, Anführer des sogenannten Omar-Batallions, und die Terroristen Abo Turfeh und Abo Zubeideh waren unter den Toten, die beiden letzteren waren Nicht-Syrer. Außerdem wandte sich die Armee gegen einen Terroristen-Unterschlupf in dem Dorf  al-Sukariyeh im Gebiet  Rabi'eh, dabei wurden mehrere Terroristen getötet, die alle nicht-syrischer Nationalität waren. Identifiziert werden konnten  Abo Omar al-Zarqawi und Abo Bakr al-Afghani. Ein Waffen- und Munitionslager sowie drei mit schweren Maschinengewehren versehene Fahrzeuge wurden bei der Operation ebenfalls zerstört. Außerdem kam es zu Kämpfen mit einer bewaffneten Terrorgruppe in dem Dorf al-Rhamlia bei Rabia'a/Lattakia, wobei alle Mitglieder der Terrorgruppe getötet wurden, ihr mit einem schweren Maschinengewehr ausgerüstetes Fahrzeug wurde vernichtet.      

Quelle: http://sana.sy/eng/337/2013/03/29/474982.htm

Armee-Aktivitäten in Aleppo


In Zusammenarbeit mit den Einwohnern kämpften die Streitkräfte gegen eine bewaffnete Terrorgruppe, die versuchte, in den Stadtteil Sheikh Maqsoud in Aleppo einzudringen, und tötete eine große Anzahl der Terroristen. Diese hatten öffentliches und privates Eigentum geplündert und auf die Einwohner geschossen - wobei drei Zivilisten starben -, bevor die Armee eingriff und alle Mitglieder der Terrorgruppe tötete oder verwundete. In der Stadt Aleppo wurden auch Operationen in den Gebieten Sheikh Saeed, Haret al-Shahadin, Bustan al-Basha, Aghyour roundabout, al-Gondol, Qastal Harami, al-Jazamatiye, Hanano, Karm al-Jabal und al-Sha'ar durchgeführt. In der Provinz Aleppo wandte sich die Armee gegen Terroristenverstecke in den Gebieten  Hreitan, Hreibel turnpike, Khan Touman, Kafr Khasher, al-Alqamiya, Maraanaz, al-Maslamiye und al-Wadih. Dabei wurden duzende Terroristen getötet oder verwundet.         

Quelle: http://sana.sy/eng/337/2013/03/29/474982.htm

Armee-Aktivitäten in der Provinz Damaskus


Einheiten der Streitkräfte verursachten hohe Verluste unter den Terrorgruppen bei einer Reihe von Operationen in Jouber, den al-Eb-Farmen und al-Eteibeh in der Provinz Damaskus. In der Nähe der Tibeh-Moschee und im östlichen Teil von Jouber wurden mehrere Terroristen getötet, darunter Ammar Tayan, Anführer einer Terrorgruppe. Eine Armee-Einheit zerstörte ein Versteck mit Waffen und Munition sowie Fahrzeuge, die von den Terroristen zum Bau von Barrikaden in der Gegend genutzt wurden. Gleichzeitig führte eine Armee-Einheit eine Spezialoperation in den al-Eb-Bauernhöfen in der östlichen Ghuta durch und vernichtete ein Terroristenversteck mit Waffen und Munition. Eine andere Einheit kämpfte mit Terrorgruppen in der Stadt al-Eteibeh, wobei viele deren Mitglieder getötet wurden einschließlich Akram al-J'eidani, Anführer einer Terrorgruppe. Die Armee zerstörte auch eine Werkstatt zur Herstellung von Sprengsätzen in den Bauernhöfen um die Stadt Adra einschließlich aller Terroristen und Bomben darinnen. Bei der Operation wurden viele Terroristen getötet oder verletzt und die Armee verhinderte Versuche, mehrere Bomben zur Explosion zu bringen, die von den Terroristen an den Straßen der Umgebung der Stadt platziert worden waren. In der Stadt    al-Nabek eliminierte die Armee Führer von bewaffneten Terrorgruppen und zerstörte deren Ausrüstung und Fahrzeuge. Unter den getöteten Terroristen befand sich auch  Samer al-Qalesh. In der Nähe von al-Kou'/Harasta kam es zu Kämpfen mit einer bewaffneten Terrorgruppe, bei denen alle Mitglieder der Gruppe getötet oder verwundet wurden. Verschiedene Terroristen-Unterschlupfe und –Treffpunkte wurden auch in den Gebieten    Hijjera, al-Dyabyeh und al-Bahdalyeh zerstört. Unter der großen Anzahl getöteter Terroristen war auch Fadi al-Dahla. Auch die Jagd auf Terrorgruppen in  Qareh, Yabroud und Adra/Damaskus-Land  wurde fortgesetzt. Bei den Operationen wurden ebenfalls viele Terroristen getötet oder verwundet.        

Quelle: http://sana.sy/eng/337/2013/03/29/474982.htm

Freitag, 29. März 2013

Granatbeschuss von Jaramana/Damaskus fordert Todesopfer


Ein Zivilist wurde getötet und zwei weitere verletzt, als Terroristen Mörsergranaten auf Wohngebiete in der Stadt Jaramana in der Provinz Damaskus abschossen. Zwei der Granaten fielen in die Nähe der al-Quneitra-Schule und forderten dort die Opfer. Außerdem kam es zu Sachschäden an mehreren Gebäuden und Autos in der Gegend.              

Quelle: http://sana.sy/eng/337/2013/03/29/474982.htm