Mittwoch, 2. Januar 2013

IHCR-Vorsitzender: westliche Medien berichten falsch, FSA ist Terrorgruppe

Der Vorsitzende der Internationalen Menschenrechtskommission (IHCR), Dr. Muhammad Shahid Amin Khan, betonte, dass die Berichte über die Ereignisse in Syrien in den westlichen und Golfmedien „unwahr“ sind. In einem Interview mit Syrian Arab TV wies Amin Khan darauf hin, dass die Internationale Menschenrechtskommission Terrorismus weltweit ohne Unterschied verurteilt. Er fügte hinzu, dass die Terroristen in Syrien Geld und Waffen aus der Türkei, Saudi-Arabien und Qatar erhalten und wies darauf hin, dass die sogenannte „Freie Armee“ nur eine Gruppe von Terroristen ist. Er sagte, Syrien sei Opfer des gleichen Terrorismus, wie er Pakistan und andere Länder getroffen habe, denn al-Qaida, die in Afghanistan gegen die US-Besatzung gekämpft hat, ist jetzt auch in Syrien präsent. Der IHRC-Chef verurteilte scharf die Politik Qatars und der Türkei, die darauf ausgerichtet ist, Terroristen zu finanzieren, um islamische Länder zu destabilisieren. Er apellierte an alle Seiten in Syrien, in Dialog zu treten und eine friedliche Lösung der Krise entsprechend der Genfer Erklärung  zu finden. Außerdem rief er die Opposition auf, ihren Kurs der Unterstützung des Terrorismus zu ändern und aufzuhören, bloße Werkzeuge in den Händen anderer Länder zu sein. Dr. Amin Khan gab an, dass die IHRC im Februar im Libanon eine internationale Konferenz zur Lösung der Krise abhalten wird. Dazu werden Staats- und Regierungschefs und Vorsitzende internationaler Organisationen eingeladen werden. 

  Quelle: SANA

(Anmerkung: Da in Deutschland die Internet-Seite von SANA seit der angeblichen Abschaltung des Internets in Syrien blockiert wird und systematisch nach jeder Erwähnung alternativer Internetseiten auch diese dem Zugriff entzogen werden, wird hier in nächster Zeit bei einigen Meldungen kann Direktlink mehr bekannt gegeben werden. Die entsprechenden Seiten werden aber weiterhin gesichert und archiviert.)

Kommentare:

  1. Klar gab es Anschläge der FSA, die auch zu Verurteilen sind, was die USA mit der Einstufung der Al Nusra Front auf die Terrorliste bereits unternommen hat. Dennoch ist nicht klar ob sich nicht Assad auch in Syrien des Terrors bedient um die Bevölkerung zu entzürnen gegen die Opposition, das Desserteure die Seite nicht wechseln und er am ende so die Macht behalten kann. Wenn man sein Land abschottet vor den Medien würde ich auch so ein Scenario nicht ausschließen und in der Syrischen Regierung sitzten womöglich auch Islamisten, die den Terror in Afghanistan und Irak unterstützten. Vielleicht kann man sich einmal darauf eineigen das beide Seiten schlecht sind nicht nur die Opposition und das dieser Kampf längst beendet sein kann wenn Assad nach min. 40000Toten zurücktreten würde und mit den Verantwortlichen die dieses Blutbad zu Verantworten haben das Land verlässt. In anderen Arabischen Ländern hat dies auch gut geklappt, nur ist Syrien keine Marionete des Westens und Russland hat andere Interressen als das Syrische Volk eine Demokratie zu bringen und Assad zurückzupfeifen. Schade das diesen Bürgerkrieg der von den Sturheit der syrischen Eliten getragen ist, so kein Ende findet und das einfache Syrische Volk die Leidtragenden sind, egal ob sie sich der Opposition anschließen oder nicht, sind diese die ersten die dem zum Opfer fallen. Die Armee macht eine Stadt nach der anderen Platt und der sichterheitsrat Schweigt wie Russland es möchte, nichteinmal Sanktionen oder auf eine gemeinsame Rücktrittsforderung kann man sich einigen, daher ist Syrien auch ein Versagen der Internationalen Politik, die nicht Parteiisch sein dürfte und solche Verbrechen klar verurteilen müsste. Kein Wunder das sich die Oppositionellen bewaffnen wenn ihre Städte platt gemacht wurden und werden und sie keine Zuflucht mehr besitzen. Assad dagegen weiterhin die syrische Regierung bestimmen möchte, was weidere drangsalierung der Gefangenen Opposition bedeutet. Schade das die Syrer da nicht zusammenstehen und stattdessen das Ausland beschuldigen, anstatt wie andere Völker ihren Diktator den Arschtritt zu geben den er braucht um vernünftig zu handeln. Es ist schon leicht Demonstrationen als Verschwörung zu brandmarken und 40000 und mehr Opfer zu erzeugen welche man dem Ausland anlastet. Problematisch dabei ist das man so nie das Problem lösen kann, wenn man sich einen äußeren Feind sucht der es ebenso nur gut mit dem Syrischen Volk meint. Assad sollte daher jener sein den man Kritisiert und Verfolgt nicht einzelne Oppositionelle die es mit dem Leben ausbaden müssen, was das Regime Politisch zum Machterhalt versäumte.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du bekommst jetzt eine Hausaufgabe. Du beschäftigst Dich bitte mal etwas genauer mit diesem Beitrag:
      http://syrieninfo.blogspot.de/2012/12/ein-tunesischer-ex-jihadist-erzahlt-dem.html
      Darin erzählt ein Tunesier, der in Syrien gekämpft hat, wie die "Opposition" mit ihren eigenen Leuten umgeht.

      Löschen
  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen