Dienstag, 11. Dezember 2012

"Morgen gibts Raketen für Mörder"

"NATO-Verbündete scheren sich nicht um Völkerrecht
Voltaire Network informiert, Frankreich, Großbritannien, Israel und Katar hätten einen weiteren Plan zum Angriff auf Syrien ausgearbeitet. 6000 “Jihadisten”, davon 4.000 aus dem Libanon sollen bald das Wohngebiet Mazzeh, südlich von Damaskus gelegen, angreifen. Dort befinden sich viele Botschaften und wohnen ranghohe militärische und zivile Führungspersönlichkeiten. Der Einsatz von chemischen Waffen im Land soll die Spannungen anheizen. Ein Verräter im Generalsrang soll erklären, er habe die Macht übernommen und den Westen um Hilfe bitten. Das liefert den Vorwand für eine Intervention ausserhalb eines UN-Mandates. Die Zeit wird knapp für die Feinde des zwischen Russland und USA vereinbarten Genfer Friedensplanes. Er soll dem UN-Sicherheitsrat im Februar vorgelegt werden; das ist nach der Bestätigung der neuen Obama-Regierung durch den US-Senat. Bis dahin werden alle möglichen Züge versucht werden. Unklar ist, wie Russland und der Iran darauf reagieren würden. Putin soll gesagt haben, bereit zu sein, Syrien „auf den Straßen von Moskau“ zu verteidigen, soll heißen in einen Krieg einzutreten. Für seinen Teil hat der Iran bereits versichert, dass Iran Syrien verteidigen würde. Alle diese Erklärungen können Bluff sein, aber auch eine militärische Intervention bedeuten. Paris, London, Tel Aviv und Doha gehen das Risiko eines Weltbrandes ein.
Ihre regionalen Handlanger sind die Türkei und Saudi-Arabien. Zu beiden unterhält die Bundesrepublik exzellente Militär-Beziehungen (Stichworte: AWACS, Patriot, Boxer, Leopard).
Saudi setzt zum Tode verurteilte Verbrecher in Syrien ein
Gestern veröffentlichte Dr. Christof Lehmann ein Dokument, das belegt, dass Saudi-Arabien Hunderte Todeskandidaten in Syrien einsetzt. Die deutsche Übersetzung des ganzen Artikels besorgte dankenswerterweise chartophylakeion tou polemou
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Das Geheimdokument zeigt, dass die Behörden in Saudi-Arabien die Entlassung einer Reihe der gefährlichsten, zum Tode verurteilten Kriminellen angeordnet haben, welche im Austausch dafür in Syrien kämpfen mussten. Bevor sie nach Syrien verbracht wurden, hatten sie sich einem Training in unkonventioneller Kriegführung, terroristischer Aktivität und dem, was man euphemistisch als “Dschihad” bezeichnet, zu unterziehen. Die Gruppe der Verurteilten besteht aus 105 Jemeniten, 21 Palästinensern, 212 Saudis, 96 Sudanesen, 254 Syrern, 82 Jordaniern, 68 Somalis, 32 Afghanen, 194 Ägyptern, 203 Pakistanis, 23 Irakis und 44 Kuwaitis. Es ist anzunehmen, dass diese Gruppe nicht die einzige solche ist, welche von Saudi-Arabien aus nach Syrien geschickt wurde. 
Mitläufer, ohnmächtig oder aufrecht?
Das müsste nun auch dem letzten die Augen öffnen, wer die „Rebellen“, wer die NATO und die für das Morden Verantwortlichen in der Bundesrepublik sind. Niemand, kein Politiker, kein Minister, kein Journalist kann sich mehr herausreden. Wer anti-syrische Propaganda fördert, tut das vorsätzlich - als Mittäter. Sind die vielen Tausend Opfer der „Freiheitskämpfer“ von Libyen nicht Blut, Drama und Warnung genug? Hätte die NATO gemeinsam mit Russland und China die Entwaffnung der Al-Kaida und FSA-NATO-Milizen betrieben, gäbe es kein Blutvergießen in Syrien mehr, ja der Krieg wäre – wie in Compact geschildert - gar nicht erst ausgebrochen.

Morgen Kinder wirds was geben... Am 12. Dezember gibts Raketen
Sage mir mit wem Du umgehst und ich sage Dir wer Du bist.

Deutschland ist den Kriegsparteien CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne nicht hilflos ausgeliefert. Bundesweit haben sich die demokratischen Friedenskräfte etabliert. Einmütig ignoriert und diffamiert von den Mainstremmedien. Zu den zahllosen Aufrechten gehören viele Blogger, Vereine und Bewegungen, die sich nicht dividieren lassen; darunter AG Friedensforschung, Neue Mitte, die Linke und der Freidenkerverband.


Der Freidenkerverband hat an die Bundestagsabgeordneten, die am 12. 12. 2012 über die Raketen für die Türkei entscheiden, einen offenen Brief geschickt:

Offenkundig geriert sich das NATO-Mitglied Türkei als Schutzmacht der sogenannten „Freien Syrischen Armee“, der sie die Einschleusung samt Waffen über die türkische Grenze nach Syrien ermöglicht, und sie dabei logistisch und geheimdienstlich unterstützt. Die Berufung auf das Recht auf kollektive Selbstverteidigung ist unter diesen Umständen rechtsmissbräuchlich und ein Vorwand, die eigene Kriegsbeteiligung zu tarnen. Die Bereitstellung der gewünschten Waffensysteme bedeutet, dass Deutschland im unerklärten Krieg gegen Syrien von der bisherigen Beteiligung am ferngesteuerten Bandenkrieg zum eigenen aktiven militärischen Eingreifen als Kriegspartei übergeht. ..."

Quelle: http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2012/12/syrien-morgen-gibts-raketen-fur-morder.html?spref=fb 
 

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